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Die Spinnenwehr Wallenveld ist ein Stammsitz im Reich Rûnor auf dem Segment Karnicon. Als Orakel im Jahre 412 n.P. für das kommende Jahr das Jahr der Spinne weissagten traf das Reich Runor Vorsorge vor räuberischen Riesenspinnen und ließ an den langen Straßen, welche die Stadländer im Velt miteinander verbinden nach einem einheitlichen Plan als Zufluchtsorte für Handelszüge und Nomaden Spinnenwehren anlegen.

Sie bestanden aus einem aus Feldsteinen aufgemauerten Wall, der einen rechteckigen Platz von hundert Schritt Kantenlänge umschloss, einem hölzernen Ausgucksturm, einem Vorratslager für Nahrung und Zelte, einem Brunnen und einem Haus für den Verwalter der Spinnenwehr. Verteidigt wurden sie von den gerade anwesenden Reisenden Diese Befestigungen waren also eilig und einfach aufgebaut und nur zur Nutzung für eine kurze Zeit während der Gefahren des Jahres der Spinne gedacht. Es zeigte sich aber, dass viele Wehren so günstig gelegen waren, dass sie Ursprung von Siedlungen oder Burgen wurden.

Manu can Tonay erwarb mit seinem Erbteil die Spinnenwehr Wallenveld, die an der Furt der Straße von Tengost nach Od*Henli über den Agounis gelegen ist. Er parzellierte den Innenraum, um die Grundstücke an Händler und Handwerker zu veräußern und legte ein Straßennetz an. Die zur Abwehr von Spinnen nur mit Hurden befestigten Wälle stockte er auf und ergänzte Zinnen und Schießscharten. Sein Wohngebäude ist noch das schlichte Wohnhaus des Verwalters der Spinnenwehr, doch weitum werden bereits Handwerker angeworben, um das Viertel Wallenvelts, das er sich als Standort seiner Burg erkoren hat massiv zu befestigen, mit einer von Türmen verstärkten Mauer zu sichern und einen steinernen Palast zu errichten.

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