FANDOM


MyK070

Draufblick auf Stong-nil-lumen. Detailkarte aus My112.

Steinkreise spielen in druidisch geprägten Kulturen als Kultstätte eine wichtige Rolle. In anderen Kulturen sind sie Stätten der Magie. Yf ra Angor nennt sie als Fokuspunkte in "Magische Orte und Zeiten" und behauptet einen hohen Effektivitätsgewinn: "Ein Steinkreis erhöht die verfügbare Erdkraft das ganze Jahr über um 50%, während einer Sommersonnwende aber um 100%.". Der Erde besonders verbundene Zwerge bezeichnen einen Steinkreis als "Tardims Heiliger Boden" und nutzen Steinkreise wie zuvor die Tauren in gleichnamigen Schutz-Ritualen - manche verfallene Steinkreise sind also wohlmöglich wie jene im Tempel Elkanor in Taron don Umn einst aus solchen Kult- und Schutzstätten der Dweroj oder der Tauren entstanden. Manche Steinkreise sind heute auch komplett von Hügeln überwachsen, so wie der Steinkreis, den der Hüter Philaias von Erendyra nutzte, um einen Grossen Geist des Waldes zu beschwören. Der Steinmann Sadagar aus Nykerien nutzte einen Steinkreis, um dem Kometensohn Mythor und dem Rafher No-Ango die Zusammenhänge der Geschehnisse in der Welt zu erklären. Gleichzeitig sollte der große, die Welt symbolisierende Steinkreis in Wirklichkeit ein Schutzwall gegen den Dämon sein.

Ein häufiges Element von Steinkreisen sin Trilithen, Tore aus zwei senkrechten Steinen, welche einen Deckstein tragen.

Der Steinkreis aus Nicht-Licht und der Lilienhügel auf Rodebran Bearbeiten

Der bekannteste und vielleicht mächtigste Steinkreis der Welt ist Stong-nil-lumen - Der Steinkreis aus Nicht-Licht auf der Insel Caer. Das Herz der Finsternis in der Schwertwelt von Gorgan. In geheimen Runen in die grossen Steinblöcke, deren Ringe die ersten der Kreise der Finsternis bilden, ist das Zauberbuch der Schwarzen Magie gehauen, das Empir Nillumen. Hier lag der Kern der Macht der Dämonenpriester der Caer mit dem Schwarzstein des Dämonen Cherzoon, von hier aus eroberten sie ganz Tainnia und viele Lande Gorgans am Ende des Altertums. Weiterlesen bei Stong-nil-lumen.

Einen positiven Bezug hat der Lilienhügel von Salamos auf Rodebran. Ein magischer Ort, der zwar mit dem Tod, aber mit dem Weg in das Land der Heroen, verbunden ist. Der Krieger Gapolo ze Chianez, von den salamitischen Worungen, suchte diesen Weg am Ende des Altertums mit dem Kometensohn Mythor. Dieser aber blieb wie Pandor, Horus und Hark im Geiste dem Freitod fern, was Gapolo ihm über den Tod hinweg übel nahm.

Steinkreise in Silur auf Karcanon Bearbeiten

Steinkreis2

Kleiner Steinkreis in Callen / Silur

Auf Silur hatten Steinkreise nach der Landnahme der Menschen bald nach Pondaron die Macht einzelne Siedler anzuziehen und als Druiden zu initiieren. Im Jahr des Feuers 407 n.P. waren sie für die Druiden Silurs Zugang zu einem rätselhaften Exil, nach der Befreiung der Insel durch die Lichtliga Ort ihrer Rückkehr. Die Steinkreise Silurs sind Besitz der Hohen Kheitara von den Steinen auf dem Eiland Eron.

Ein bekannter Steinkreis Silurs sind die vom späteren König Ragall in seiner Jugend so genannten Springsteine von Haus Barkan.

Steinkreise in Danamere auf Karnicon Bearbeiten

Auf Aberlon sind die Kultstätten meist Heilige Haine. Auf der Insel Ragon sind die Kultstätten traditonellerweise in den Hügeln des Hinterlands verborgen angelegte Steinkreise. Auf beiden Inseln handelt es sich in vielen Fällen um sehr alte Plätze, und die Vermutung liegt daher nahe, dass sie bereits vor Aufkommen des Vereinten Kultus des Verborgenen bestanden.

Steinkreis des Dondra-Kults auf Ionia auf Ysatinga Bearbeiten

Auch auf der Insel Ionia auf dem Segment Ysatinga ist ein bedeutender Steinkreis zu finden, eine Kultstätte des Druiden-Gottes Dondra, wo Thoral Dayun aus heiterem Himmel von einem Blitz geblendet wird,den er als Zeichen interpretierte, dass Dondra ihm wohlgesonnen war.

Runensteinkreise in Ashdaira auf Corigani Bearbeiten

Runensteinkreise gibt es in Ashdaira auf Corigani auf verschiedenen Inseln:

Es existieren sechs Kreise, wie man aus Zeichnungen zwischen den Runen entnehmen kann - vermutlich zwei Zusätzliche, die in die Irre führen - achteckige Kreise, deren Seiten aus zwei im Abstand von zwei Schritt stehenden Steinen und einem Dritten oben aufliegenden bestehen - alle Steine sehr ähnlich, ca. 2,5 Schritt hoch, 1,5 breit und 0,5 tief - sehr hartes Material - Dondra geweiht - Eine Gruppe von Magiern kann mittels der Steine eine Stadt retten/ aus der Versenkung heben - die Steine von Ghaleb sind Wächter, deren Bedeutung man vergessen hat.

Und dann sind da noch zu erwähnen die Runensteine, die höchsten Heiligtümer Ashdairas, die bisher nur in der Nähe der Hauptstadt gefunden wurden, und deren Runeninschriften bis heute zum größten Teil unentschlüsselt sind. Nur aufgrund einer Art Zeichnung, die sich zwischen den anderen Runen findet, nimmt man an, daß dieser eine Runenkreis nicht der einzige ist, sondern noch sechs weitere existieren. Der Kreis nahe der Hauptstadt, der übrigens der Grund war, warum die HST Überhaupt hier gegründet wurde, ist eigentlich ein Achteck, dessen Seiten aus jeweils drei Steinen bestehen, die so angeordnet sind, daß zwei in einem Abstand von ca. zwei Metern stehen, und der dritte oben aufliegt. Die einzelnen Steine ähneln sich sehr ,und sind ca. 2,5 Meter hoch,1,5 breit und ca. 0,5 tief. Die Eigenschaften sind noch nicht vollständig enträtselt, es ist nur klar, daß das Material sehr hart ist. Hauptgrund dafür, daß man noch nicht allzuviel darüber weiß ist die "heilige Scheu" davor, Versuche damit vorzunehmen, da es sich eben um Dondras heilige Steine handelt, und man fürchtet, sich seinen Zorn zuzuziehen, wenn man versucht, Teile abzuschlagen oder sonstwie zu entfernen, um sie zu untersuchen. So werden sie also bewacht, damit kein Frevler so etwas tun kann, und ansonsten ist man auf der Suche nach den vielleicht vorhandenen weiteren sechs Runenkreisen.

Steinkreise in der Düsterzone des späteren Gwynddor Bearbeiten

Der Alleshändler Necron trifft im Schutze eines Steinkreises in der Dämmerzone des späteren Gwynddor auf Ödlinge und einen seltsamen Handelspartner namens "Miesel der Fledderer". Er fuhr durch das schmale Tor bis in die Mitte des Kreises. Uralte Mauern aus gigantischen schwarzen Steinen bildeten eine hohe Abgrenzung. In den Fugen wuchs leuchtendes Moos. Fettes Gras stand im Innern des Steinkreises. Ein aus weißem Stein gehauener Dämonenkopf spie einen schmalen Strahl quellfrisches Wasser plätschernd in ein Becken aus weißen Kieseln. Diese Steinkreise der Dämmerzone sollen schon zu Zeiten vor Dämonen geschützt haben, als die Dämmerzone noch ein lichtes Land im Schein der Sonnen war.

Steinkreis bei Titamoon im heutigen Yhllgord Bearbeiten

Die Minke als Nachfahren der Trolle haben wie die Dweroj eine besondere Beziehung zu Steinkreisen. Spezielle Steinkreise mit einem schwarzen Mehir in der Mitte ziehen Minke so an wie Unrua-Krale das mit Männern tun - und wirken, Mink-Pferche genannt, genauso als langfristige Falle. Bei Burg Titamoon unweit der Festung Cherstong auf Amerstan im heutigen Yhllgord gab es am Beginn des Dunklen Zeitalters einen solchen magischen Steinkreis, den Mythor mit Ilfa und Ronda besuchte.

Steinkreise in Tarn-A-tuuk auf Kiombael Bearbeiten

Eine ganze Reihe von Steinkreisen gibt es im Gebirge am Rand der Welt auf Kiombael, in Tarn-A-tuuk. Angesichts der Abstammung der Ter-baak von den Tauren wohl nicht verwunderlich- Verbunden damit sind eigene Mysterien, die nur Eingeweihten offen stehen. Bakurf-Ter ist der Heilige Fels des für Darnyma errichteten Steinkreises auf +Biraka-Ter-abuuk, dem höchsten Bergmassiv im zentralen Tarn, auf dem auch die Hauptstadt des Reiches Tarn-A-tuuk, die Gebirgsfestung Ter-A-took, gelegen ist. Bakurf-Ter erhebt sich etwa 80 Schritt über +Aldop-took, den oberen Teil der Mittelstadt von Ter-A-took, am Rande der Tiefen Klamm, die von den Einheimischen Urnot-kenurtok genannt wird. Der Kreis aus 12 Steinsäulen, der den Bakurf-Ter krönt, ist angeblich über 100 000 Jahre alt. Er spielt eine wichtige Rolle bei den Ritualen zur Einführung der Priesterschaft in die Mysterien Talarkas (des Adlergottes) und Kerbatus (des Wolfsgottes).

Steinkreis von Quadad auf Zhaketia Bearbeiten

Tazrail baute einen Steinkreis auf Quadad zu Ehren des Totenorakels und des Totengottes Anur.

Weitere Steinkreise der Finsternis Bearbeiten

  • Magische Sammelpunkte der Finsternis, sichere Ziele für Teleportationen, sind Steinkreise aus dreizehn senkrechten und sechs waagerecht darauf positionierten Rotsteinen. Xatan nutzt einen solchen als Zielpunkt nachdem er die Gräber von Laasq hinter sich lässt. Der Steinkreis funktioniert noch, auch wenn einer der sechs Decksteine zerstrümmert wurde, so dass nur noch fünf übrig sind.
  • Einen finsteren Steinkreis aus schwarzen Monolithen errichtete der Grossherzog der Schatten, Dularothomae, im Segmentsrand zwischen dem Asylia-Archipel von Karnicon und Kaurias auf Ysatinga, um Zardos die Kontrolle über den Segmentsrand zu entziehen. Wegen der "Nacht der Langen Messer" entzog ihm der Gott der Nekromanten jedoch seine göttliche Gunst bevor der Steinkreis vollendet war und der Hochlord der Finsternis Zardos, mit der göttlichen Gunst des Schlangengotts beseelt, tötete ihn vermutlich endgültig.

Unzählige Steinkreise auf Gavanque in der Ophiswelt Bearbeiten

Der Lebensbaum von Gavanque hatte keine Ähnlichkeit mit dem fünften Fixpunkt des Lichtboten von Salamos. Der Baum von Gavanque war größer, und er besaß nicht unzählige Luftwurzeln, sondern nur einen einzigen Stamm. Und seine Krone wurde nach oben hin breiter und war an seinem Ende wie abgeschnitten. Um seinen Stamm war ein steinerner Kreis errichtet worden. Mächtige Steinblöcke ragten in Abständen von drei Körperlängen in den Himmel und waren oben mit ebenso schweren Langsteinen miteinander verbunden. Steinkreis um Steinkreis reihte sich um den Riesenbaum, so viele, als sollten sie die Lebensringe des Naturmonuments darstellen.

Die aufgerichteten Langsteine waren so gegeneinander verstellt, daß man nur einige Kreise weiter sehen konnte. Aber an einer Stelle bildete sich eine Pforte, die den Blick in unendliche Ferne freigab. Man konnte bis jenseits der unzähligen Steinkreise sehen, bis zum fernen Horizont, der plötzlich näherzurücken schien, als die Lichtsonne zur Sommerwende an dieser Stelle aufging.
FlattrButon

FlattrThis.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.