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Tauren

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Denn hier war für ihre Begriffe alles winzig, mannshohes Steppengras war für sie wie Moos, über Bäume sahen sie wie über Sträucher hinweg – die gewaltigen Seeungeheuer aus dem Meer der Spinnen waren für sie nur lästiges Gewürm, Mammuts und anderes Großwild waren für sie nur Schoßtiere. Diese Größenvergleiche sollen veranschaulichen, wie schwer es für die Riesen war, in dieser Welt Nahrung zu finden und davon auch satt zu werden, wiewohl jene Menschen, die sie als Götter verehrten, versuchten, es ihnen gutgehen zu lassen. Aber sie waren Winzlinge und darum außerstande, die Bedürfnisse ihrer Götter zu stillen. Der [[Titanenpfad]] (eigentlich: Taurenpfad) muß als Straße zu jenem Tor angesehen werden, durch das die Tauren in ihre Welt zurückkehren wollten. Er führt heute am Machairas-Ende der Insel ins Meer und verschwindet darin. Aber einst hat er bis zu [[Gorgans Auge]] geführt, und es heißt in manchen [[Mythen]] der [[Eislander]], daß die Tauren dort das gesuchte Tor gefunden haben, durch das sie in ihre Heimat gelangen wollten – und einige wenige sollen den Weg nach Taurenland auch gefunden haben. Doch bevor alle Tauren diesen Weg gehen konnten, traten die Elven auf den Plan und versetzten dem einst so stolzen Riesengeschlecht den endgültigen Todesstoß. Cescatro war der Letzte der Tauren, und ihm war es nur durch Schwarze Magie möglich, den Lebensfunken seines Geschlechts – nach Jahrhunderten und Jahrtausenden des Vergessens – im 11. [[Jahre Arwyn]] zu entfachen.
 
Denn hier war für ihre Begriffe alles winzig, mannshohes Steppengras war für sie wie Moos, über Bäume sahen sie wie über Sträucher hinweg – die gewaltigen Seeungeheuer aus dem Meer der Spinnen waren für sie nur lästiges Gewürm, Mammuts und anderes Großwild waren für sie nur Schoßtiere. Diese Größenvergleiche sollen veranschaulichen, wie schwer es für die Riesen war, in dieser Welt Nahrung zu finden und davon auch satt zu werden, wiewohl jene Menschen, die sie als Götter verehrten, versuchten, es ihnen gutgehen zu lassen. Aber sie waren Winzlinge und darum außerstande, die Bedürfnisse ihrer Götter zu stillen. Der [[Titanenpfad]] (eigentlich: Taurenpfad) muß als Straße zu jenem Tor angesehen werden, durch das die Tauren in ihre Welt zurückkehren wollten. Er führt heute am Machairas-Ende der Insel ins Meer und verschwindet darin. Aber einst hat er bis zu [[Gorgans Auge]] geführt, und es heißt in manchen [[Mythen]] der [[Eislander]], daß die Tauren dort das gesuchte Tor gefunden haben, durch das sie in ihre Heimat gelangen wollten – und einige wenige sollen den Weg nach Taurenland auch gefunden haben. Doch bevor alle Tauren diesen Weg gehen konnten, traten die Elven auf den Plan und versetzten dem einst so stolzen Riesengeschlecht den endgültigen Todesstoß. Cescatro war der Letzte der Tauren, und ihm war es nur durch Schwarze Magie möglich, den Lebensfunken seines Geschlechts – nach Jahrhunderten und Jahrtausenden des Vergessens – im 11. [[Jahre Arwyn]] zu entfachen.
 
Das dank der populären Mythorgeschichten myraweit verbreitete Wissen um die Tauren führt dazu, dass ihnen viele gewaltige historische Bauwerke zugeschrieben werden, auch wenn die Urheberschaft ungeklärt ist, so zum Beispiel die Wälle von [[Sur*Hendo]], der [[Stadt]] der Titanenzitadelle im [[Reich]]e [[Rûnor]].
 
   
 
== Siehe auch ==
 
== Siehe auch ==
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