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Telentron ist eine kleine Insel in der Weiten See, drei bis vier Schiffstagesreisen lychnisch von TIRBAND gelegen.

Telentron ist der "Besitz" des Piratenfürsten Telentrah, eines Mannes, der in seiner Jugend über eine beachtliche Flotte gebot und scheinbar damals diese Insel als geheimen Stützpunkt seiner Bande auserkor. Doch längst ist die kleine Piratensiedlung, ein Misch­masch aus Hütten, Häusern und Villen nicht mehr das beherrschende Zen­trum der Insel.

Telentrah hat sich einen festungsartigen Palast auf der Insel errichten lassen, getreu dem Vorbild atarischer Potentaten. Dort angeschlossen ist auch eine Pumpe, die das Grundwasser der Insel anhebt und so die Bäche auf der regenarmen Insel nicht versiegen lässt.

Telentron

Karte von Telentron

Mit dieser Pumpe hat Telentrah auch seine Untergebenen in der Hand. Er kann sie und ihre Angehörigen verdursten lassen, wenn sie gegen ihn meutern. Doch Telentrah gibt ihnen auch keinen Grund dazu. Besitzt er doch "schier unermessliche" Schätze, mit denen er sich seinen Lebenswandel leisten kann. Doch dazu später.

Hoch über der Stadt ragt die Arena (1) auf, ein steinernes Gebilde, in dem Telentrah zu seinem Vergnügen und dem der "Massen", wenn man das von den 350 ständigen Einwohnern sagen kann, Gladiatoren kämpfen lässt. Diese Männer sind Sklaven oder verurteilte Piraten. Und die wenigsten von ihnen verlassen die Arena lebend.

TelentronArena

Die Arena von Telentron hoch über den Dächern der Piratensiedlung

In der Siedlung selber (2) leben die Wächter der Arena, ihre Angehörigen, die Konkubinen der Piraten, sowie die wenigen Handwerker, die sich dort niedergelassen haben. Die Grundversorgung wird durch geringen Gartenbau, Fischfang und Jagd (wenn das höhere Wild auch Telentrah vorbehalten ist) zumindest grob gewährleistet. Der Piratenfürst lässt aber wöchentlich Getreide und andere Naturalien ausgeben, ein Großteil des Soldes der Wächter besteht daraus. Es gibt fast keine nicht in das Lebenssystem eingebundenen Menschen.

Herz der Insel aber ist die Pumpe, mit der das Wasser aus dem Gestein hinauf gehoben wird. Ein komplizierter Mechanismus, angetrieben von Sklaven, hält sie in Gang, doch das RAD (3), eingebunden in einer stickigen Felsenkammer, lässt die Sklaven, die sich an der Oberfläche als zu störrisch erwiesen haben, sterben wie die Fliegen. Fern davon ist der einfache Hafen (4).

Der Palast des Piratenfürsten selber besteht nur aus einem großen verwinkel­ten Gebäude (5), in dem gut fünfhundert Menschen leben: 227 Sklavinnen, 180 Wäch­ter mit verschiedenen Aufgaben, 50 Bedienstete mit besonderen Aufgaben und noch gut 30 Sklaven und 20 Günstlinge Telentrahs. Sie alle halten den Palast auf seinem Standart. Zu seinen Sklavinnen zählt Telentrah fast hundert Konku­binen.

Im dahinterliegenöan Garten hat Telentrah einen Schrein des Norytton (6) erlaubt, um den Meeresgott günstig zu stimmen.

Telentrah ist überaus reich, dies ist am Inneren und Äußeren seines Palas­tes zu erkennen. Diesen Reichtum aber schöpfte er aus den zahlreichen Raubzügen seiner dreißigjährigen Karriere, und nun auch aus zwielichtigen Geschäften, die ihm großen Profit einbringen, selbst wenn sie mit Schwarzmagiern und Geschöpfen der Finsternis abgeschlossen werden.

Teletrah, selber ein grausamer Mann, hat seine Seele längst der Dunkelheit geweiht. Wenn auch sein Körper längst von den Jahren des Wohlstandes aufgeschwemmt ist, so merkt man doch noch immer, dass er einst ein ausgezeichneter Kämp­fer war, und einen Seesäbel zu führen wusste.

Die Insel ist eigentlich eine Todesfalle für ihre Bewohner und die Sklaven, die sehr von den Gelüsten ihres Herrn abhängig sind, und seinem Willen un­terworfen. Aber zu Beginn des Jahres 409 gelang es einmal einer Horde von Sklaven, etwa 140 Menschen jederlei Geschlechts und Alters, zu entkommen und ein Schiff zu stehlen. Seitdem hat Telentrah, der gerade nicht anwesend war, die Bewachung verschärfen lassen. Er ist grausamer und bösartiger geworden.

Weitere wichtige Personen auf der Insel sind:

  • Andraytor, ein Priester des Norytton, der mit zwei Gehilfen den Schrein des Norytton "betreut", und sich inzwischen in sein "Schicksal" gefügt zu haben scheint, dazu genötigt worden zu sein. Seine 56 Jahre sind nur an dem weißen Haar erkennbar.
  • Kyronos, der Arenenmeister, ist verbittert, wenn er auch noch immer die Arena führt, und die Gladiatoren ausbilden läßt. Aber er haßt die menschenverachtende Art, mit der Telentrah die Gladiatoren gegeneinander und gegen Tiere antreten lässt, die längst jede Eleganz verloren haben... Der 49-jährige Mann hat nur eine Hand, ist aber noch ein akzeptabler Käm­pfer.
  • Aldarius, ein Günstling Telentrahs, bedient sich finsterer Kräf­te, aber Telentrah, der sonst Magie ablehnt, lässt ihn gewähren. So munkelt man, dass der ehemalige Sklave sein Bastard-Sohn sei.


Söhne des Meeres (427) Bearbeiten

Auch andere Söhne des Meeres sind im Umkreis von 4000 Meilen von Telentrahs Insel im ganz wörtlichen Sinne aufgetaucht und sorgen nicht nur vor der Küste des Sumpflands von Callen für neue Sorgen, auch anderswo zwischen Dirhael und Yslannad ist die See nun deutlich das, was sie immer schon war: gefährlich.
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