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Ter-batook - "Felswohnungen" im Tarn.

Viele Ter-baak wohnen in Behausungen, die zum Teil in den Fels (Ter) selbst getrieben sind, zum Teil aus den dabei gewonnenen Steinen aufgebaut sind, da der größte Teil der Oberfläche des Tarn aus steilen Felswänden besteht. Diese "Felswohnungen" (diese Übersetzung des Wortes Ter-batook ist nicht ganz korrekt, gibt aber in etwa den Sinn dessen wieder, was die Ter-baak darunter verstehen) bestehen aus miteinander verbundenen Kavernen, die sich alle zu einer Hauptkaverne öffnen. In deren Mitte befindet sich meist eine heiße Quelle.

Hier muß angemerkt werden, daß das Vorhandensein einer solchen Quelle das Hauptkriterium für die Auswahl des Platzes für ein Ter-batook bildet, nicht etwa das Vorhandensein ausbaubarer Höhlen. Die von der Quelle gespendete Wärme ist essentiell für das Überleben im rauhen Klima des Tarn. Es gibt sehr viele solcher Quellen im Tarn, was dafür sorgt, das trotz der enormen Höhe und der Lage im hohen Machairas nur der äußerste machairische Streifen des Gebirges von ewigem Gletscher überzogen ist.

Nach außen läuft ein Ter-batook auf ein kleines halbrundes Plateau (5-20 Schritt im Halbmesser) aus, das meistens durch Abtragung der darüberliegenden Felswand künstlich geschaffen wird. Dieses Plateau ist von einem flachen Halbkegeldach abgedeckt, das durch niedrige Säulen abgestützt wird und am Rand nur einen mehr oder wenigen schmalen Zwischenraum zum Plateauboden offenläßt, der zur Verteidigung gegen Angreifer von unten (wer immer verrückt genug sein mag, ein Ter-batook von unten anzugreifen) große Vorteile bietet. Die Spitze des Kegeldaches, an seinem Übergang zur steilen Felswand, läßt eine als Lichtschacht und Rauchabzug dienende Öffnung frei, unter dem sich ein tiefes Becken mit aufwärts gerichteten Spießen befindet, um ein Eindringen von oben zu erschweren. Alles in allem ruft ein Ter-batook von außen in etwa den Eindruck eines Schwalbennestes hervor.

Der Ausgang eines Ter-batook’s läuft immer durch einen abwärts geneigten gewundenen Stollen kreuz und quer durch den Fels, der sich über hunderte Meter erstrecken kann, bevor er ins Freie gelangt. Meist ist der Eingang zu einem solchen Stollen nur über einen schmalen Sims erreichbar, zu dem ein Pfad vom Tal emporführt. Die Stollen sind in der Regel so eng, daß nicht mehr als zwei Personen nebeneinander hindurchpassen, und haben einen runden Querschnitt. In der Nähe ihrer Mündung in die Kavernen des Ter-batook liegen immer Steinkugeln von 1-2m Durchmesser bereit, die im Angriffsfalle in die Stollen gerollt werden und durch deren Neigung ein schier unaufhaltsames Geschoß darstellen, das alle Angreifer im Stollen einfach niederwalzt. Die Kugeln selbst entstehen gewissermaßen als Beiprodukt des Ausbaus der Kavernen.

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