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Kiombaelreiche

Xapul - Reich

Reich auf Kiombael mit einer den Zaketern oder Encebol ähnlichen Grundkultur; den Göttern Dena und Zamnait zugewandt. Liegt im Ophis des Hauptkontinents auf dem Drachenkamm.

Der Karte der Reiche Kiombaels zufolge (siehe Bild rechts) grenzt Xapul an Muu-Taay und Osorkon sowie die Theng und Granduja.

Im Jahr der Blüten 431 n.P. wurde Xapul fast vollständig von Mutterhort erobert.


Die Heiligen Gärten von Xapul Bearbeiten

Jar de Pac” ist der heilige Garten der Pacaserr. Er liegt hinter dem Palast und gehört noch zum Tempelbezirk. In diesem Park leben Tausende von Vögeln, die bei den Pacaserr heilig sind. Viele Priester werden in der Vogelkunde geschult. Auch die Vogelschau sind beliebte Mittel um die Zu­kunft vorherzusehen. man sagt, wenn alle Vögel den Garten hinter dem Palast verlassen, wird Xapul untergehen. Dieser Garten ist wunderschön angelegt und wird von einer Vielzahl von Gärt­nern gepflegt. Oft lustwandelt das Paar im Park, um sich von den Vögeln und der Schönheit der Natur inspirieren zu lassen. dabei kommt Ihnen zugute, daß man bemüht ist möglichst allen Tieren ihre natürlich Umgebung zu schaffen.

Handelsgüter von Xapul Bearbeiten

Handelsgüter von Xapul:

1. Die Agave Die Agaven werden für die Herstellung von “Chupe”, Seilen, Nadeln und Papier genutzt.

Chupe: Der Saft wird aus den Blättern gepreßt und dann gegärt. dann gibt man noch Zucker dazu, dann wird es noch einmal gegärt. Schließlich wird der Chupe ge­brannt Daraus entsteht ein Alkohol mit mindestens 38%.

2. Wenn der Saft aus den Blättern gepreßt wurde bleibt ein fasriger Satz über. Aus diesem Satz kann man entweder Seile machen indem man die Faser an­feuchtet, flicht und dann als Seile zu anderen dingen weiterverarbeitet oder,

3. werden die Fasern zerstampft und zu einem Brei mit Wasser verrührt. und dann dünn verstrichen und an der Luft abgetrocknet. dadurch erhält man sehr gutes Papier.

4. Werden die Nadeln der Agaven abgeschnitten und wenn nötig zu Nadeln ge­schnitzt. Meistens muß man sie nur noch mit Löchern versehen.

Die Agaven sind sehr genügsam und benötigen kaum Pflege. Die Pacaserr benutz­ten sie sehr gerne als Hecken und Abgrenzungen zwischen Feldern und Häusern, oder auch als Begrenzungen von Straßen. Neuerdings hat man auch begonnen Agaven unter Stadtmauern zu pflanzen um etwaige Feinde zu behindern.

2. Die Lamas Die Lamas gehören zu dem Landschaftsbild Xapuls wie in anderen Ländern die Kühe oder die Schafe. Hauptnutzung bei den Pacaserr ist das Lama als Wolliefe­rant. das Lama liefert sehr gute Wolle, die man exzellent weiterverarbeiten kann. Auch das Fleisch der Lamas ist sehr begehrt und wohlschmeckend. Außerdem sind Lamas die einzigen Tiere, die auf den schmalen Bergpfaden gehen können ohne zu stürzen. Lamas haben normalerweise eine Traglast von etwa 40 Kilo. Spezielle Züchtungen, das sogenannte “Kampflama” ist schneller und kräftiger, so daß es in der Lage ist Krieger der Pacaserr zu tragen. Außerdem beherrschen diese Lamas es vorzüglich ihren Gegnern ins Gesicht zu spucken. Es gibt noch mehrere andere Züchtungen wie Alpacacas, die eine feinere Wolle geben aber nur in einigen teile Xapuls zu hause sind.


Bericht der Heerführerin Xaltocal Bearbeiten

zu Händen von Xayac der obersten Archivarin

Meine liebe Schwester,

Wie ihr mir berichtet habt soll sich hinter dem großen Gebirge Coatl eine alte Stadt der Pacserr, die nach aus der Zeit vor dem Kriege stammen sollte liegen muß. Und ihr hattet Recht. Eines Morgens sichteten wir die Ruinen eines Turmes, der sich auf einem großen Felsvorsprung erhob. Ich ließ es mir nicht nehmen und bestieg selbst den Turm um das Land. Das sich vor uns eröffnete zu betrachten. Es zeigte sich, daß dieser Turm eine alte Sternwarte war, denn wir fanden viele Inschriften an den Wänden, die sich mit den Sternen und deren Bahnen beschäftigten. Ich würde vorschlagen, daß wir diese Sternwarte einmal genauer untersuchen und wenn es lohnen sollte wieder aufzubauen.

Der Anblick der sich mir bot war unbeschreiblich. von dem Turm konnte man das gesamte Umland beobachten in der Ferne sieht man ein Meer und grüne Wiesen erstreckten sich unter mir. Doch es kam noch besser unter mir sah ich die Ruinen einer alten Stadt. Ich brach mit meinem Heer sofort auf, die Ruinen zu untersuchen. Die Bevölkerung dieser Gegend berichteten mir, das an diesem Ort eine Stadt mit Namen Xaclat gestanden hat. Eindeutig die Stadt von der die alten Schriften berichten.

Wir haben natürlich sofort Nachricht nach Xapul gesandt und jetzt wo ich hier sitze habe ich schon Befehl weiterzuziehen, um Länder für das Heilige Paar zurückzugewinnen. Aber es ist wunderschön die alten Bauten zu betrachten und an die glorreiche Vergangenheit unseres Volkes zu denken. Meine Adjutantin kommt eben um mir zu berichten, daß wir weiterziehen müssen.

Guten Wind und einen allzeit klaren Himmel

Es grüßt Dich deine Schwester Xaltocal


Die Religion Xapuls I Bearbeiten

Die Pacaserr glauben an zwei Götter: Der erste ist der Sonnengott Wuitlo und der zweite ist die Mondgöttin Xakuitla. Diese zwei Götter sind ein Paar, untrennbar und doch nicht vereint. Beide können ohne den anderen existieren. Gemeinsam schufen sie die Welt und gemeinsam herrschen ihre irdischen Stellvertreter Wuitlo und Xakuitla auf der Welt als ihre direkten Propheten, Stellvertreter und Gesandten. Die Herrscher sind Priester, denn nur so lernen sie genug über das Leben der Pacaserr. Es ist der Traum eines jeden Priester einmal erwählt zu werden und von den Göttern für diese heilige Aufgabe zu dienen. Jeder Priester, der sein Leben der Treue und der Ergebenheit widmet, und sich und seine Fähigkeiten den Pacaserr widmet.

Die Religion Xapuls II Bearbeiten

Bis vor etwa 450 Jahren war das Reich der Pacaserr groß und wuchs. Den Pacaserr ging es gut und kaum jemand hatte Sorgen. Leider hielt mit diesem Wohlstand auch die Dekadenz Einzug in das gottesfürchtige Leben der Pacaserr.

Und so wurden dem Unglück Tür und Tor geöffnet. Denn zur selben Zeit begab es sich, daß Fremde mit einer fremden Religion nach Xapul kamen. Diese verbreiteten ihre Religion unter den Pacaserr und erlangten so im Laufe der Jahre immer mehr Einfluß. Damals wurde Xapul noch nicht von den von den Göttern gewählten Wuitlo und Xakuitla regiert, sondern von einem weltlichen Herrscher. Auch der damalige Herrscher Tomolko war von der Sekte der Ungläubigen beeindruckt, und so wurden bald einige bedeutende Ungläubige Minister und Berater. So war es den Heiden möglich Einfluß auf die Politik zu nehmen und bald hatten sie auf äußerst hinterhältige und intrigante Weise das ganze Land und die Regierung Tomolkos unterwandert.

Und während die Priester Wuitlos und Xakuitlas Tomolko und die Bevölkerung von Xapul versuchten zu warnen, denn Wuitlo und Xakuitla waren erzürnt über das Verhalten des auserwählten Volkes, daß die alten Bräuche und Riten zu vergessen begann, wurden immer mehr rechtgläubige Pacaserr aus ihren Ämtern gedrängt, oder kamen bei "Unfällen" ums Leben. Vor Tomolko wurden diese Dinge geheim gehalten, so daß er nichts von den Vorgängen in seinem Reich wußte und auch nichts dagegen tun konnte. Als Tomolko starb, viele meinten damals er sei getötet worden, suchte man nach einem Nachfolger,. da sein Nachkomme während eines dieser "Unfälle" ums leben gekommen war. Im Gegensatz zu allen geltenden Bräuchen und Traditionen wurden diesmal bei der Suche nach einem Herrscher nicht die Priester befragt, sondern die Ratsversammlung, die Tomolko bisher beraten hatte, beschloß den ersten Minister Davoran zum neuen Herrscher zu machen.

Die Götter sandten darauf mehrere Warnzeichen, die das Volk der Pacaserr auf den rechten Pfad zurückweisen sollten. Aber die Pacaserr waren blind für diese Warnzeichen und hörten nicht auf fremde Götzen anzubeten und ein Herrschaftssystem zu unterstützen, daß später der Sargnagel für das reich der Pacaserr werden sollte. Ein Jahr später geschah es, daß das erste Pacaserr-Kind aus einem Ei schlüpfte, das keine Flügel hatte. erst wurden die neuen Pacaserr wie Aussätzige behandelt, aber bald zeigte sich, daß die Götter den Pacaserr die Flügel genommen hatten, als letzte Strafe, damit kein Pacaserr der Sonne oder dem Mond mehr näher sei als andere Lebewesen.

Der neue Herrscher begann das Volk der Pacaserr zu unterdrücken, besonders grausam behandelte er alle rechtgläubigen Pacaserr und Priester Wuitlos und Xakuitlas. Diese steckte er in "Umerziehungslager", wo die meisten dahinsiechten, bis sie starben, oder während Zwangsarbeit zugrunde gerichtet wurden. Alle Pacaserr, die dem Herrscher Widerstand leisteten wurden entweder sofort hingerichtet oder kamen auch in diese Lager.

Ein paar Jahre nach seiner Machtergreifung empfing Davoran eine Vision seines Dämons, die ihm befahl alle Zwillinge, so nennt man zwei Pacaserr die aus einem Ei geschlüpft sind zu töten , da sie seine Herrschaft beenden würden.

Während der "Zeit des Schreckens", wie man die Zeit der Fremdherrschaft bei den Pacaserr heute nennt, wurde das Volk immer mehr unterdrückt, und versklavt. Die Pacaserr verarmten und ihr leben wurde immer elender. Bis dann endlich das Heilige Paar Milde zeigte und sich auf das erwählte Volk besann. 300 Jahre nach der Machtergreifung schickte das Paar, nachdem die Pacaserr sechs Generationen geknechtet wurden, die angekündigten Rächer. Ein Ehepaar, das immer noch heimlich die alte Religion verehrte, legte ein Ei, aus dem zwei Kinder mit Flügeln schlüpften ein Junge und ein Mädchen. als die Heiden kamen, die Kinder zu töten, versteckten die Eltern sie bei Gesinnungsgenossen, die Kinder ins Gebirge zu einem versteckten Kloster brachten, wo die Kleinen aufgezogen wurden. Die Eltern der beiden starben unter der Folter, weil sie den Aufenthaltsort der Kinder nicht verraten wollten. Ihr Todes Tag, der 10. des Löwenmonds wurde später zum Nationalfeiertag. Die Priesterinnen und Priester im Kloster lehrten die Kinder die alten Traditionen und zeigten ihnen die Unterdrückung, die über dem Volk der Pacaserr lastete.

Als die beiden Kinder erwachsen ("flügge") geworden waren machten sie sich auf um in die Welt zu ziehen. in mühseliger Arbeit sammelten sie Verbündete um sich und bekämpften erst im Kleinen und dann im Großen das Regime der Heiden. nach einem fast 50 Jahre dauernden Krieg, ein Bürgerkrieg, der schrecklicher kaum sein konnte, kam es zu der entscheidenden Schlacht bei der alten Hauptstadt Tontlan. Diese dauerte fast 10 Jahre. Am Tag vor der Entscheidung starben die beiden Führer des Freiheitskampfes. Mit dem Mut der Verzweifelten warfen sich die letzten der Freiheitskämpfer erneut gegen die Mauer Tontlan und konnten sie diesmal überrennen. Sie stürmten die Stadt und marschierten zum Haupttempel, wo sich der Führer und Oberpriester der Heiden mit ein paar Männern verschanzt hatte. Die Leibwache wurde aber überwunden und der Führer Davoran VI auf dem Dach des Tempel umzingelt. Als plötzlich aus dem Himmel ein Sonnenadler und ein Mondvogel niederstießen und Davoran VI töteten. Danach setzten sich die Vögel bei einem Kämpfer und einer Kämpferin auf die Schulter und rieben ihre Köpfe an deren Haaren. Diese beiden wurden die Nachfolger des ersten Paares und gingen als Wuitlo und Xakuitla die ersten in die Geschichte Xapuls ein, da sie ein zerstörtes Reich wieder aufbauten und die alten Bräuche wieder in die Herzen der Pacaserr zurückbrachten.

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Myra-Fundort: MBKi, MyraForum/Xapul
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