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Ein unbekannter Silurer schreibt in seinem Text "Seltsame und absonderliche Sumpftiere in Callen, die der Beachtung durch den Gelehrten wohl Wert sind" über die Zamnaitslibelle:

"Diese, dem Gott der Heilkunst geweihten Insekten sind in der Hand des Arztes ein wahrhaft wirksames Mittel gegen alle Verletzungen des Körpers, auch wenn sie zugleich dem Gesunden großen Schaden zufügen können.

Sie erreichen die Größe einer Männerhand, wobei die Flügel eine größere Spannweite als die Länge des schlanken Körpers haben. Jener ist von blutigroter Farbe, mit einem braunen Muster. Den Wanderer in den Sümpfen fällt die Libelle ebenso im Schlafe an wie jedes andere, warmblütige Tier. Dann lässt sie sich auf seinem Leibe nieder und spritzt mit einem Biss eine Substanz ein, welche eine vollständige Schmerzunempfindlichkeit erzeugt. Dem so überfallenen beißt und kaut sie kleine Portionen Fleisch aus dem Körper, wobei sie kein freiliegendes Körperteil auslässt und auch unter die Kleidung schlüpft.

Doch entzünden sich diese Bissverletzungen nicht, und so wird aus dem ausgepressten und eingedickten Saft der Zamnaitslibelle eine Salbe gemacht, die nicht nur die Schmerzen selbst der allerschlimmsten Verletzung lindert sondern auch den gefürchteten Brand abhält.

Im Sommer verdienen sich viele Silurer ein Zubrot, indem sie unter Gefahr für Leib und Leben in die Sümpfe des Totenmoores vordringen und die Libellen fangen. Heilkundige und Magier zahlen ihnen einen guten Preis für die heilkräftigen Insekten."

Eine Zamnaitslibelle ist auch in einem Großstück der vierten Ordnung, der Zamnaitslibelle (Großstück) abngebildet.

Seit der Priester Jeff Eibenblatt der Kheitara von den Tieren Denas Kreaturen aus Silur in den Heiligen Hain der Stadt Chalkis brachte leben dort auch Zamnaitslibellen

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