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Athlone schreibt:

"Die Vision ist zu wahr, zu gegenwärtig, zu beherrschend um falsch zu sein. Mit vollem Herzen spüre ich, dass ich Traumritterin sein werde. Nur die Vision von Sunrise kann ich nicht teilen. So sehr wie ich Traumritterin sein werde, so wenig werde ich Teil des Heeres von Sunrise oder Kriegerin in ihrer Lichtburg sein. Da ich an Sunrise kein Falsch empfinde müssen beide Visioen wahr sein und es muss zwei Arten von Traumrittern geben – Krieger und Abenteurer."

Ich verlasse mein leeres Traumritterhaus um mit Sunrise zu reden. Sie hat alles Recht Myras als erste zu erfahren, dass ich für mich einen anderen Weg des Traumrittertms entdeckt habe. Bei mir frage ich mich, ob sie diesen Weg zuvor für mich gefunden hat. Schließlich hat sie diesen Vorposten, der mein Heim ist vor und neben der Burg errichten lassen, so, als ob klar wäre, dass es verschiedene Wege des Traumrittertumes gibt.

Nun, wir reden miteinander und es stellt sich heraus, dass es neben Traumrittern, welche als Heer in den Krieg ziehen und solchen, die als kleine Gruppe die Feinde des Kaiserreichs bekämpfen auch solche denkbar sind, die vor allem gemeinsam mit anderen Abenteurern streiten und die vielleicht statt in der Lichtburg oder in einem Traumritterhaus gemeinsam mit ihren Gefolgsleuten in einer eigenen, von ihnen selbst errichteten Burg leben.

Generell legt ein Gott als Patron, dem Traumritter, der sich ihm verschworen hat bestimmte Verhaltensrichtlinien auf. Aber soll es weitere Verhaltensmaßstäbe geben, die generell zu befolgen sind, die den Geist der Traumritter definieren und wohlmöglich über den von den Göttern auferlegten stehen? Und welche könnten das sein? Ich denke an ein generelles Verbot, gegeneinander im Streit die Waffen zu ziehen. Wie sonst könnten Paladine des Dondra und des Artan nach Ataris reisen, wo der eine die Sklaven befreien und der andere den Gesetzen von Ataris, die so etwas verbieten Geltung verschaffen muss.

Sunrise denkt sogar an genaue Regeln um den Tagesablauf der Traumritter zu strukturieren und ihr Verhalten in jedem Detail zu bestimmen. Mir geht das viel zu weit, ich glaube an die Vernunft und die Ausbildung der Treaumritter, die sie befähigen, das richtige zu tun – und an die Traumrittergemeinschaft, die jeden drängt, sich entsprechend dem Geist der Traumritterschaft zu verhalten.

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